Stefan Sohst und Christoph Theile, Gründer der EQTing GmbH und Entwickler der EQTing-Methode haben es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen einen einfachen Weg in die Emotionale Kompetenz und Souveränität aufzuzeigen.

Die EQTing-Methode ist ein Lernverfahren, dass jedem Menschen erlaubt, seine eigene Emotionalität zu entdecken, sie zu verstehen und gezielt zur Erreichung seiner persönlichen Ziele einzusetzen.

Vorteile die sich aus der emotionalen Kompetenz ergeben

Zunächst ist der Blick auf die Realität durch die emotionale Brille für viele Menschen lebensverändernd. Sie erhalten viel mehr Sicherheit im Umgang mit anderen Menschen und sind in der Kommunikation viel seltener auf Vermutungen angewiesen.

Im Umgang mit Kindern
 wird das Leben noch bunter. Allerdings nicht im Sinne unliebsamer Überraschungen, sondern viel mehr in einem tieferen und leichteren Verständnis dessen, was das Kind für seinen nächsten Schritt braucht. Es entsteht eine respektvolle Gleichwürdigkeit und gibt Ihnen Optionen der Führung an die Hand, die vorher häufig gefehlt haben.

In der Partnerschaft
 ist der Effekt ähnlich. Hier kannen Sie lernen den Status des Verliebtseins einfach ab und an wieder aufzurufen oder einfach den Anderen in seiner Befindlichkeit besser verstehen. Am Ende sorgt die bewusste Emotionalität für eine viel ganzheitlichere Verständigung und die Grundlage zu gesunden, erlebnisreichen und erfüllten gemeinsamen Jahren.

Im Umgang mit Ihnen selbst
eröffnet Ihnen die Wahrnehmung präziser Emotionalität einen viel klareren Bilck auf deine Sehnsüchte, deine Ziele und Bedürfnisse auch die, die mit deiner Körpergesundheit zusammenhängen. Der Einsatz deiner 7 Basisemotionen schenkt Ihnen einen Blick auf eine Wirklichkeit ohne die Zwickmühle des entweder oder. Ein freie Entscheidung basiert nicht auf Umständen. Eine freie Emotionalität ist in der Lage, ganz anders mit Umständen umzugehen, ja, sogar sie zu verändern, auch auf der physischen Ebene.

Im Umgang mit Patienten
ist eine schnelle präzise Klarheit der Situation wirtschaftlich gefordert. Durch die Nutzung einer gezielten Empathie findet sich ein großartiger Zugang, um den Betroffenen schnell abzuholen und etwas anzubieten, womit er sich selber ein “gesunde Perspektive” erarbeiten kann. Dabei kann der Arzt-Besuch dann unter Umständen zum heilenden Erlebnis werden auch dann, wenn der Patient das Haus ohne Rezept verlässt.

In der Pflege
ist chronischer Personalmangel ist der Fluch der Gegenwart. Daran wird sich etwas ändern müssen. Aber auch in der aktuellen Situation kann die emotional gebildete Pflegekraft eine wirkliche Veränderung im Leben der Pationenten bewirken, in dem Sie ganz bewusst die Dinge die sie tut mit passenen Emotionen unterlegt, die in der Lage sind, dem Patienten Hilfe zur Selbsthilfe zu geben, und sei es nur in Kleinigkeiten. Das macht beide glücklicher: Den Pfleger und den Patienten.

 

Das Hardware-Problem

Dass viele Menschen den täglichen Umgang mit Emotionen als herausfordernd empfinden, hat eine nachvollziehbare biologische Ursache. Unsere bewusste Fähigkeit, rationale Gedanken zu verarbeiten, hat Grenzen.

Wir können gerade einmal fünf bis sechs Ziffern, die nicht in einem Kontext miteinander stehen, gleichzeitig in unserem Bewusstsein halten. Wenn wir unser bewusstes Denken trainieren, können wir Techniken erlernen, die uns ermöglichen, mehr aufzunehmen. Manche Menschen erreichen in dieser Hinsicht beeindruckende Leistungen. Sie machen sich eine Technik zu Nutze, die mein Kollege und ich „Nachdenken“ getauft haben. Durch das Nachdenken können wir Gelerntes wieder abrufen, gegebenenfalls Widersprüchliches in diesem Kontext aussortieren und uns bewusst machen, welche Ideen zu welchen Zielen führen. Da solche Zusammenhänge viel komplexer sind als eine Ziffernfolge, können wir uns zwei bis drei solcher Fakten zu einem Thema gleichzeitig bewusst machen. Im Job müssen wir häufig viele Themen gleichzeitig jonglieren, mehrere Bälle in der Luft haben. Wir setzen dann Visualisierungshilfen wie Mindmaps und Charts ein und haben durchaus Sorge, Dinge zu vergessen, denn unser Gehirn ist bei der Verarbeitung eines komplexen Arbeitsalltags häufig bis an die Grenzen der Belastbarkeit beschäftigt.

Emotionen addieren eine zusätzliche Komplexität. Sie beanspruchen unsere geistige Kapazität um ein Übriges und fühlen sich deshalb als Störfaktor an. Das Problem: Emotionen scheinen besonders gern gerade dann besonders heftig aufzutreten, wenn wir gerade ohnehin schon am Limit unserer Kapazität sind.

Wenn das Leben uns herausfordert und uns auffordert, viele Dinge gleichzeitig zu tun und zu entscheiden, dann geraten wir in Stress. Warum? Weil sich plötzlich eine Kraft dazu schaltet, die wir mit unserem sowieso ausgelasteten Bewusstsein nicht „verstehen“ können. Emotionen transportieren unglaublich viele Informationen gleichzeitig und zwar immer mehr, als unser “Verstand” auf ein Mal fassen kann. Wenn ich oder mein Gegenüber in einer solchen Situation aufgeregt ist oder aggressiv, dann kommen mit diesen Emotionen so viele neue Impulse in unser Bewusstsein, dass wir uns fühlen, als wollte man ein ganzes Fass voll Flüssigkeit in ein kleines Glas umfüllen.

Ein unangenehmes Gefühl

Solche Stresssituationen sorgen für den schlechten Ruf der Emotionalität. Wir fühlen uns in solchen Situationen weder großartig noch souverän. Und diesen Effekt erleben wir eigentlich jedes Mal, wenn wir starken Emotionen begegnen.

Die Folge: Wir sehen Emotionen eher als Problem und weniger als Chance. Uns fallen nur die destruktiven Aspekte der Gefühle auf. Die konstruktiven Aspekte unserer Emotionalität sind viel unspektakulärer. Wenn  Eltern kontinuierlich ihren Kindern helfen, ihre Ziele zu erreichen, ist das nicht die Folge der gedanklichen Logik, sondern eine sanfte Form dauerhafter Entschlossenheit. Dieser Entschlossenheit liegt die gleiche Emotion zugrunde, die auch Teil eines Wutausbruchs werden kann. Was wir in hoher Form vielleicht als Zornausbruch bezeichnen, ist in dosierter Form eine höchst konstruktive Entschlossenheit.

Aber Emotionen können noch wesentlich mehr. Sie vermögen einen Begriff mit einem komplexen Erlebnis zu koppeln, ohne das Erlebnis neu durchdenken zu müssen. Das Ergebnis nennen wir eine Erfahrung. Sie erlaubt uns ganze Türme von Informationen zur Entscheidungsunterstützung auf den Punkt heranzuholen. Wieviele Informationen eine Erfahrung beinhaltet merken wir spätestens dann, wen uns jemand bittet, ihm die Situation, die Erfahrung zu erklären.

Dabei hat Erfahrung einen riesigen Vorteil

Eine Erfahrung speichert einen Haufen von Emotionalen Settings, mit deren Hilfe wir ganze Geschichte erzählen können. Diese Geschichten enthalten sowohl sachliche Informationen, als auch Körperwahrnehmungen und ein emotionales Gesamtbild. Diese Geschichte erzählt immer nur einen Ausschnitt einer gemachten Erfahrung. Kinder lernen diese Geschichten im Anfang sogar zu erzählen, ohne Sprache einzusetzen, z.B. erzählen sie die Geschichte durch die Wiederholung eines gemachten Versuchsaufbaus. Diese Geschichte ermöglicht ihnen im Prozess des Laufen-Lernens, gemachte Erfahrungen zu sammeln und zu einer optimierten Vorgehensweise zusammenzusetzen.

Mit der Erfahrung regen sich in uns nicht nur Fakten wie eine zum Stehen mögliche Fußstellung oder eine Nutzung der Arme zur Unterstützung des Gleichgewichts, sondern auch viel komplexere Informationen aus z.B. aus dem Ablaufempfinden (Zeit), dem Schmerz beim Aufprall, und dem Gefühl der Muskelspannung einzelner Beinpartien. Das Hinfallen auf den Po hat den Vorteil, dass unsere Emotionalität hierbei auch ganze Muskelgruppen als komplexes Erlebnis speichern kann. Das Gefühl am Popo liefert uns kein anatomisches Modell, mit dem wären die meisten Kinder dieses Alters überfordert, aber ein “Gefühl” angefüllt mit Informations-Paketen über unseren Körper, die wir durch Wiederholung immer feiner  zu verstehen beginnen – mit nur ganz wenig bewussten Verarbeitungsprozessen. Diese  komplexen Informationsprozesse drücken sich in uns durch ein Gefühl aus. Wir können diese Gefühle mit etwas Übung wieder abrufen und sind so auf den nächsten Versuch besser vorbereitet.

Diese emotionale Ebene des Lernens lagert einen Großteil der Informationen auf einer nicht bewussten Ebene ein. Ein so komplexer Vorgang wie das Stehen oder Laufen würde andernfalls viel zu viel Zeit benötigen um diese Aufgabe zu erlernen und dann auch später weiter durchzuführen.

Dieses Lernverfahren greift nicht für Mathematik. Hier brauchen wir das, was wir Bewusstsein nennen, in wesentlich höherem Maße. Allerdings sind wir auch in der Mathematik in der Lage, simple Prozesse im Untergrund zu verankern. Oder musst du wirklich denken um 3+8 zu rechnen?

Jetzt denke wieder einmal daran, dass dein Bewusstsein gerade mal ein paar Ziffern speichern kann. Dann bist du wahrscheinlich dankbar, dass ein einziger Begriff reichen kann, um dir zu zeigen, wie schön der letzte Urlaub war. Diesen Begriff kannst du bewusst abrufen ohne dir die Einzelheiten des Montags-Ausfluges, des Dienstag-Erlebnisses  des Mittwoch-Essens usw. wieder vor Augen plastisch zu machen. Außerdem müssten wir auch erstmal herausgraben, was denn da an den einzelnen Tagen so war. Und der, der dich nach dem Urlaub gefragt hat, wollte eigentlich nur das Gesamt-Stimmungsbild – sprich – deine emotionale Wolke zu deinem Urlaub haben. Für die Details fehlt ihm möglicherweise sogar die Zeit. Wenn du dann also von deinem schönen Urlaub sprichst, hört er die wenigen Worte und gleichzeitig doch ganz deutlich heraus, ob du das nur sagst, oder wirklich meinst.

Das alles geschieht bei den meisten Menschen unbewusst

Allerdings ist es möglich, dies Kraft, die da in unserem Unterbewusstsein etwas tut auch manchmal unterwegs, gegen uns zu arbeiten. War der Urlaub nicht so toll, reicht vielleicht schon der Klang des Begriffs, um jemanden aggressiv zu machen.

Die Gebrauchsanleitung für bewusste Emotionen

Der Trick besteht im wesentlichen darin, Schlüsselbegriffe mit einem Gefühl so zu koppeln, dass wir das Gefühl durch einen Begriff abrufen können.

Das funktioniert so ähnlich wie bei Farben. Wenn du etwas rotes siehst, brauchst du keinen komplizierten Mechanismus um die Farbe zu identifizieren, der Begriff erscheint vollautomatisch auf deinem “Bildschirm”. Um die Farbe zu erkennen, brauchst du keine Kenntnisse über Futonen, Lichtquanten, additive oder subtraktive Farbsysteme. Du hast irgendwann einmal gelernt auf einen bestimmte Lichtkomposition mit “ROT” zu reagieren. Das reicht, um im Alltag mit dieser Farbe umzugehen. Dabei ist am Ende unerheblich, was genau wer bei dieser Aussage sieht.

The Circle of Emotions©

…ist eine grafische Lernhilfe, in dem wir visuelle und verbale Aspekte mit Emotionen koppeln. Es geht also nicht um das Verstehen des komplexen Gefühls, sondern um innere Anker, die sich in meinem Wesen mit dem Gefühl koppeln.

Die nebenstehende Version des CoE (Circle of Emotions©) ist die Einstiegsvariante, mit der all unsere Trainings und Coachings beginnen.

Die weiße Schrift liefert das Ziel der Emotion und der Begriff auf der farbigen Fläche ein Adjektiv, dass das Gefühl der jeweiligen Emotion in einem entspannt, balancierten Zustand beschreiben könnte.

Das gemeinsame Erleben der Emotionen geschieht durch gemeinsame Erlebnisse, durch Filmausschitte und v.a.m.  und entwickelt bei dir Stück für Stück die Fähigkeit, die Emotion zu erkennen und bewusst anzuwenden.

Menschen die sich darin im Alltag immer weiter üben, ihre Emotionen zu erkennen und zu lenken, entwickeln sich bald weit über diese Veranschaulichung hinaus. Diese Art der Komplex-Verarbeitung menschlicher Prozesse und Absichten erlaubt ihnen eine viel größere Reichweite, als selbst bei einem Hochleistungs-Bewusstsein.

Diese Lernmethode kann bei Erwachsenen und Jugendlichen direkt vollzogen werden. Bei Kindern bewährt es sich, durch den nach diesem Verfahren ausgebildeten Pädagogen einen Lernraum zu schaffen, in dem diese Emotionen von den Kindern erlebt und reflektiert werden. Die Kinder lernen dabei blitzschnell, wie man Situationen für sich verarbeiten und ggf. auch verändern kann.

Die EQTing Methode wurde 2017 mit dem HR-Excellence-Award ausgezeichnet und gehört somit zu den führenden Verfahren, die Anwendung aktiver Emotionalität zu erlernen.

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